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NEET in Trekking

Zusammen gehen um Barrieren einzureißen.
Ein Konzept für junge, benachteiligte Arbeitslose, die
durch nachhaltigen Tourismus ihren Weg finden können.

Ergebnisse

  • Ausgebildete junge Menschen
  • Stunden Bildungsmaßnahmen
  • Durchgeführte Ausbildungs-Exkursionen
  • Gesäuberte und angelegte Wege
Apulien
2017
2019
Apulien

In Zusammenarbeit mit: Associazione WARROLS

DIE HERAUSFORDERUNG: Das Verstummen der jungen Menschen, die weder in Ausbildung sind, noch arbeiten

Die Valle d’Itria in Apulien ist eine der vielen einzigartigen Attraktionen Italiens und wegen der charakteristischen Trulli berühmt, aber in vielerlei Hinsicht unter touristischen Gesichtspunkten nur wenig entwickelt.
Das Potential ist enorm, insbesondere in Barsento, einem 1986 eingerichteten Schutzgebiet, dessen Natur von eindrucksvoller Schönheit ist.
Dieses Gebiet von besonderem Wert ist jedoch kaum erschlossen, mit Bereichen, die fast nicht zugänglich sind, ohne ausgebaute Wege und Beschilderung, während es überall Zeichen von Verwahrlosung gibt, zum Beispiel herumliegende Abfälle.
Dieses Gefühl von Verwahrlosung greift auch auf die Jugend über, und zu ökologischen Themen gesellen sich soziale Probleme und eine hohe Jugendarbeitslosigkeit, mit einem hohen Anteil von NEET (Not in Education, Employment or Training), das heißt, jungen Menschen, die weder arbeiten, noch zur Schule gehen oder in Ausbildung sind.
Wenn man Lösungen für diese Probleme finden möchte, sind gezielte Maßnahmen nötig, um das Unternehmertum junger Menschen zu fördern und zu unterstützen, durch Investitionen im Tourismus, dem wichtigsten Wirtschaftsfaktor Apuliens.

DAS ZIEL: Der sozialen Isolation der inaktiven Jugendlichen entgegenwirken

Das Ziel von NEET in Trekking ist es, benachteiligten und arbeitslosen junge Menschen einen Weg aufzuzeigen, mit einem Konzept für nachhaltigen, barrierefreien Tourismus, der die Naturgüter der Valle d’Itria schützt und erschließt.
Durch berufsbildende Maßnahmen, in deren Mittelpunkt die Aufwertung der lokalen Ressourcen steht, werden die Voraussetzungen für die Gründung eines Sozialunternehmens geschaffen, das nachhaltiges Trekking anbietet und zu diesem Zweck die Wege des Schutzgebiets Barsento und der Wälder der Valle d’Itria wieder instandsetzt.

UNSER PROJEKT: Berufsmöglichkeiten für die NEET schaffen und ein Territorium zu neuem Leben erwecken

Die Wälder des Gebiets säubern, Routen erstellen und die Hochebene zu einem attraktiven, für alle zugänglichen und nachhaltigen Tourismusziel machen.
NEET in Trekking ist ein Projekt, das weit mehr sein will, als ein touristisches Angebot, denn es setzt ein Konzept von Zugänglichkeit um, das sowohl die am Projekt aktiv Beteiligten wie die Adressaten einbezieht.
Es handelt sich um ein Slow-Tourism-Konzept, das sich an benachteiligte und inaktive junge Menschen richtete. Bei einer gezielte Schulung wurden ihnen Grundkenntnisse in verschiedenen Bereichen vermittelt, vom Umweltschutz bis zum Anlegen von Trekkingwegen und deren barrierefreie Gestaltung.
Die von einem Team von Experten aus verschiedenen Bereichen geleitete Initiative ermöglichte es den jungen Leuten, das Gelernte vor Ort praktisch anzuwenden und 16 Trekkingrouten auszuarbeiten, die mit Beschilderung versehen und auf Karten und als GPS-Routen aufgezeichnet wurden und auch für ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Behinderung begehbar sind. 
Bei einige von ihnen mündete die berufsbildende Maßnahme in der Gründung des Sozialunternehmens Puglia Trekking Escursionismo, das der Nutzung der wieder gangbar gemachten Routen gewidmet ist und nachhaltiges, geführtes Trekking anbietet, auch über eine Webseite mit Karten, Beschreibungen der Routen, Informationen über die Zugänglichkeit und GPS-Kartierung.
Dieses Projekt der gesellschaftlichen Wiederaneignung geht mit einer Aufwertung des Territoriums einher, die der gesamten Bevölkerung zugute kommt, neue berufliche Perspektiven erschließt und ganze Gebiete endlich wieder nutzbar macht.
Das Ziel, jungen NEET Chancen zu bieten, steht auch im Mittelpunkt weiterer Projekte der Stiftung, wie „Zusammenarbeiten“ und „Meereswege“, mit Bildungsangeboten und Berufsberatung.

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