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Albergo Etico

Mit der Arbeit im Gastgewerbe beginnt die Reise in die Selbstständigkeit.
Wir wertschätzen die besonderen Fähigkeiten von jungen Menschen
mit Down-Syndrom und fördern ein wirklich inklusives Tourismus-Modell.

Ergebnisse

  • Teilnehmer am Projekt
  • Geschaffene Partnerschaften
  • Angefangene berufliche Integrationsprozess*
  • Gewonnene Kunden*
Ligurien
2018
2021
Ligurien

*Das Projekt hat die Ausschreibung 2018 gewonnen und dauert an.
In Zusammenarbeit mit: Cooperativa Sociale Download Onlus

DIE HERAUSFORDERUNG: Geistige Behinderung und gesellschaftliche Ausgrenzung

Für die persönliche Entwicklung eines Menschen spielt die Arbeit eine wesentliche Rolle: Sie ist nicht nur ein Recht, auf das alle Anspruch haben, sondern einer der wichtigsten Werte für das Individuum.
Dieser Wert macht deutlich, dass wirkliche gesellschaftlich Eingliederung und ein selbständiges Leben ohne die Teilnahme am Arbeitsmarkt nicht möglich sind.
Allerdings ist der Schritt in die Arbeitswelt für Menschen mit geistiger Behinderung, die fast ausschließlich Beschäftigung in speziellen Einrichtungen finden, wesentlich schwieriger.
Obgleich es nicht an Erfahrungen mangelt, die zeigen, dass die Betroffenen wertvolle Mitarbeiter sein können, überwiegt noch heute das Vorurteil, dass Behinderung in jedem Fall die Unfähigkeit zu produktiver Tätigkeit bedeutet.
Aus diesem Grund ist es wichtig, Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, die über einen sorgfältig gestalten Ausbildungsprozess und die Hinführung zur Selbständigkeit zu einem Vorbild werden können, und wichtigen Ressourcen für die aktive Gesellschaft sowie beruflichen Fähigkeiten die verdiente Anerkennung zukommen zu lassen, die auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden können.

DAS ZIEL: Die Selbstständigkeit von Menschen mit Behinderung über gesellschaftliche Eingliederung, Arbeit und die Tourismusbranche fördern

Das Ziel von Albergo Etico (Ethisches Hotel) ist es, durch die Beschäftigung von Jugendlichen mit Behinderung in touristischen Einrichtungen die Barrieren einzureißen, die uns aus verschiedenen Gründen, wie Unsicherheit, die Angst, etwas falsch zu machen und mangelnde Informationen, von Menschen, die anders sind, trennen.
Das Projekt sieht vor, dass 20 Jugendliche mit Down-Syndrom eine Ausbildung in der Tourismusbranche und der Agrar- und Ernährungswirtschaft erhalten, die ihnen ein selbständiges Leben ermöglichen soll.
Dieses Ziel wird durch das Projekt, ein neues Albergo Etico in den Cinque Terre zu eröffnen und die Leitung eines landwirtschaftlichen Betriebs mit hohem Qualitätsstandard zu übernehmen, verwirklicht.

UNSER PROJEKT: Ein ganz besonderes Hotel, in dem man lernt, keine Angst vor Diversität zu haben und Einschränkungen zur Chance werden

Albero Etico geht aus der Idee hervor, dass das Gastgewerbe eine Branche ist, die sich besonders eignet, das brachliegende Talent von Menschen mit geistiger Behinderung zur Entfaltung zu bringen. Ein Projekt, dass aufgrund der Vorgehensweise und der Ziele vieles mit der „Werkstatt der Wunder“ gemein hat.
Ein Hotel, mit der Rezeption, dem Restaurant, der Bar, der Küche und den Zimmern ähnelt einem Zuhause, dem Ort also, an dem sich diese Menschen am wohlsten fühlen, da er ihnen vertraut ist, während die Arbeit im direkten Kontakt mit den Gästen hilfreich ist, um ihre Fähigkeit, mit Fremden zu interagieren, zu schulen.
Über eine dreijährige Berufsausbildung werden 20 Jugendliche auf die Arbeit in zwei Betrieben vorbereitet: einem Hotel mit Bistrot in Monterosso (das die Stiftung saniert hat) und einem landwirtschaftlichen Betrieb, dessen Leitung wir übernehmen, um eine Produktionskette hochwertiger Erzeugnisse aufzubauen, von Honig bis zu Safran.
Ein weitreichendes Projekt, das 2006 in Asti ins Leben gerufen wurde und international Aufsehen erregt hat. Es wurde zum Vorbild für die gesellschaftliche und berufliche Inklusion von jungen Menschen mit geistiger Behinderung.
Dank des Erfolgs wurden in den letzten Jahren als Albergo Etico geführte Hotels in verschiedenen Weltgegenden gegründet: Argentinien, Vereinigte Staaten, Norwegen, Spanien, Australien, Slowakei und in Italien nun auch in Rom.

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